Beteiligungsverfahren zur Neuordnung des Gebiets „Hangweide“ der Diakonie Stetten

2012-2013

Direktauftrag | Moderation | Verfahrensbegleitung

Verantwortlicher Partner:
Matthias Schuster

Der Gebäudebestand der Diakonie Stetten weist erhebliche energetische Mängel und  gravierende Sanierungsrückstände auf, sodass ein Erhalt wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Das Gebiet Hangweide soll daher umfassend neu geordnet werden mit dem Ziel, einen lebendigen und attraktiven Wohnstandort mit breitem Nutzungsgemenge zu realisieren. Die zentralen Einrichtungen der Diakonie sollen städtebaulich in den neuen Siedlungsstandort eingebunden werden, um ein beispielhaftes Projekt zur Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen.
Die Ausarbeitung des städtebaulichen Konzepts wird begleitet durch ein zweiteiliges Bürgerbeteiligungsverfahren. In einem ersten Planungsworkshop diskutieren Vertreter aus der Gemeinde, den örtlichen Vereinen, Verbänden und Institutionen über die Zielvorstellungen der Diakonie Stetten, die Belange der Gemeinde Kernen und das vorliegende städtebauliche Konzept in vier wechselnden Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse und Zielvorstellungen werden abschließend erörtert und als Empfehlungen für die weitere Planung  zusammengefasst.
In einer zweiten Bürgerrunde soll die fortgeführte Planung erneut überprüft werden, um die weiteren Realisierungsschritte (städtebaulicher Wettbewerb, Realisierungsphase) zu definieren.