Neubebauung „Wennfelder Garten“ in Tübingen

2011

Wettbewerb, 2. Rang

Verantwortlicher Partner:
Matthias Schuster

Die städtebauliche Struktur der Neubebauung ist an der Topographie ausgerichtet und beachtet die energetischen Anforderungen. Gleichermaßen greift sie die Maßstäblichkeit und Orientierung aus dem Französischen Viertel auf und schafft einen harmonischen Übergang zur aufgelockerten Bebauung am Tilsiter Weg. Durch die versetzte Positionierung der Baukörper entstehen abwechslungsreiche Raumfolgen. Private und öffentliche Flächen werden klar differenziert. Kleine Plätze, Nischen und öffentliche Grünflächen gliedern die Gebäudegruppen in übersichtliche Nachbarschaften. Das Wegenetz aus den angrenzenden Quartieren und die Anbindungen an den Landschaftsraum werden aufgenommen und verknüpft. Die straßenbegleitenden Punkthäuser an der Straße „Wennfelder Garten“ markieren den Siedlungsrand und vermitteln zwischen der neuen Siedlung und dem südlichen Bestand. Am Schnittpunkt von Französischem Viertel und neuem Quartier liegt die Kindertagesstätte an einem kleinen Platz. Im Westen definiert ein kleiner Platz an der Eisenhutstraße den Gebietsauftakt. Die städtebauliche Struktur des Neuen Wennfelder Gartens lässt eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnformen zu und kann in kleinen Realisierungsabschnitten auf die Erfordernisse der Wohnungswirtschaft reagieren.